17.12.05
Strophanthin ( Ouabain )
- das körpereigene Hormon gegen Herzinfarkt
Das Hormon Strophanthin
von
Dr. rer.nat.Rainer Moser
Diplom-Chemiker
Das Auge des Leidenden ist für die Wahrheit immer am meisten offen (Heinrich Pestalozzi)
Extrakte aus Pflanzen, die Strophanthin enthalten, wurden in Afrika als
Pfeilgifte benutzt. Der Botaniker der Livingstone-Expedition, Hr. Kirk,
entdeckte die Herzwirksamkeit dieser Strophanthusarten und brachte
sie 1859 nach Europa.
Bereits 1865 benutzte der schottische Arzt Thomas Fraser regelmäßig
eine Strophanthintinktur, und in den Folgejahren wurden die
enthaltenen Herzglykoside isoliert. 1893 wurde die "Tinctura
Strophanthi" ins deutsche Arzneibuch aufgenommen, und Fränkel
verwendete 1906 in der klinischen Herztherapie intravenös appliziertes
k-Strophanthin mit großem Erfolg. Im weiteren Verlauf gewann g-
Strophanthin an Bedeutung: 1928 nannte der damalige 'Herzpapst'
Prof. Edens dieses g-Strophanthin einen "Segen für die Herzmedizin"
und sprach von einem "ärztlichen Kunstfehler", diese Medizin einem
Herzkranken zu verweigern.
Strukturformel g-Strophanthin-8-Hydrat (Ouabain)) – C29H44O12 . 8 H2O (MG:
728,8)
Wegen der guten Wirkung von Strophanthin vermutete die Fachwelt schon in den
dreißiger Jahren Ähnlichkeit mit einem körpereigenen Wirkstoff.
In Leipzig etwa experimentierte vor dem 2. Weltkrieg Prof. H. Rein, den
"Herzkraftstoff Hypoxie-Lienin" zu finden: Ein Hund stirbt wenige Tage nach
Entfernen der Leber an Herzschwäche, weil - so der damalige Wissensstand - dieser
Herzwirkstoff Hypoxie-Lienin in der Milz erzeugt und in dem 'Zwischenspeicher'
Leber umgebaut werde. Gibt man dem Tier aber rechtzeitig Strophanthin, arbeitet
sein Herz normal weiter - das fehlende 'Hypoxie-Lienin' ließ sich also durch
Strophanthin ersetzen [1].
Der 2. Weltkrieg isolierte Deutschland politisch und damit auch wissenschaftlich.
Amerikanische Herzspezialisten wandten sich daher mehr dem Wirkstoff Digitalis zu,
mit seiner dem Strophanthin verwandten chemischen Struktur. Seine 'herzstärkende'
Wirkung ist weniger davon abhängig, dass der Patient bei oraler Einnahme nüchtern
ist.
Allerdings wurde damit außer acht gelassen, dass pharmakologisch verwandte
Strukturen stets mehrere Wirkbereiche haben, was schon bei geringfügigen
Abänderungen (Strophanthin hat im Vergleich zu Digoxin fünf statt zwei hydrophile
OH-Gruppen im Steroidgerüst) unterschiedliche Wirkschwerpunkte ergeben kann..
Im Gegensatz zum Digitalis ist dies - durch Normalisierung des
Myokardstoffwechsels (Dämpfung des Sympathikus) - beim Strophanthin neben
seiner ebenfalls herzstärkenden Wirkung vor allem die Entsäuerung des
Herzmuskels. Durch Stimulation der zellulären Natrium-Kalium-Pumpen (in jeder
Zellwand in großer Zahl vorhandenes Protein, das Natrium aus der Zelle heraus und
Kalium in die Zelle hinein transportiert) wird indirekt auch der Na+/H3O+ -
Ionentauscher zur Zellentsäuerung aktiviert. Dies ist von höchster Bedeutung, weil
durch diese ein Säureüberschuss im Herzmuskelgewebe abgebaut und so eine
Katastrophe (Infarkt) abgewendet wird.
Das wertvolle Strophanthin drohte therapeutisch durch diese Bevorzugung des
Digitalis in Vergessenheit zu geraten.
Der Stuttgarter Internist Dr. med. Berthold Kern gab jedoch ab 1947 seinen
herzkranken Patienten oral verabreichtes g-Strophanthin (Ouabain). Dessen Wirkung
war stets dann zuverlässig, wenn ein hoher Blut- und Gewebewirkspiegel erreicht
wird. Er gab standardisierte Zerbeißkapseln mit 3 bzw. 6 mg g-Strophanthin. Für die
Dauerbehandlung setzte er magensaftresistente Kapseln mit 3 mg
Strophanthingehalt ein. Zur Frage der Darreichungsform und Dosierung siehe den
Arikel 'Irrelehren über Herzschlag und Schlaganfall, Kapitel 27; "Die orale
Strophanthintherapie"
Hierüber entspann sich ein heftiger wissenschaftlicher Streit, denn die
Hochschulmedizin sprach der Oralen Strophanthintherapie ( OS ) die Wirksamkeit
dadurch ab, dass sie fälschlich darauf beharrte, Strophanthin werde gar nicht oder
nur zu 3-5 % über den Magen-Darm-Trakt resorbiert. Eine Vielzahl weiterer Studien
[2], [3] bestätigten hingegen eine hohe Resorption, wie auch Rolf-Jürgen Petry mit
1380 Quellenangaben in seinem Buch "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt -- http://www.melhorn.de/Strophbuch - beweist.
STROPHANTHIN
In seinem 'Strophanthin-Report' - http://www.melhorn.de/Strophanthin/ - belegte Dr.
Kern mit seiner 'Stuttgarter Studie' an 15.000 Herzkranken, dass Strophanthin
vorzüglich therapiewirksam ist: Statistisch waren bei konventioneller Behandlung
einer solchen Gruppe: 130 Tote und 530 Reinfarkte zu erwarten gewesen, bei Dr.
Kern: gab es keinen Toten und nur 20 leichte Reinfarkte.
Der Gegensatz zur Hochschulmedizin verschärfte sich für Dr. Kern durch sein 1968
veröffentlichtes Fachbuch "Der Myokardinfarkt" (Stoffwechselentgleisung
Linksherzmuskel ), in dem er sich mit seiner Myokardtherapie gegen die herrschende
Koronartheorie (arterielle Verstopfung der Herzkranzgefäße als Infarktursache)
stellte, was führende Kardiologen als Provokation empfanden und ihn deshalb
rücksichtlos bekämpften - siehe "Herzinfarkt und das "Heidelberger Tribunal" :
Zum Dritten Weltkrieg - die Herzmedizin gegen ihre Kranken" -
http://www.melhorn.de//Tribunal/index.htm und das für Laien geschriebene Sachbuch
"Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.
Unabhängig von Dr. Kern vertrat auch der Brasilianer Prof. Mesquita die Myokard-
Theorie, der sie 1972 als hinreichend gesichert bestätigte [4].
Außerdem wurde die Richtigkeit der Myokard-Theorie von Prof. Manfred von
Ardenne durch Herzzell-pH-Messungen bewiesen . Er provozierte im Tierversuch
einen Infarkt durch arterielle Einschnürung, mit dem Ergebnis einer Krise bei
sinkendem Zell-pH-Wert. Trotz bleibender Einschnürung wurde diese nach
Strophanthingabe - mit Anstieg des Zell-pH-Wertes auf das fast ursprüngliche
Normalniveau! - wieder beseitigt [17]. Die gefährdeten Linksinnenschichten (LIS) des
Herzens haben einen pH von 7,2 bei Herzgesunden, 6,8 bei Herzkranken, und bei
pH 6,2 liegt die Infarktgrenze (point of no return).
Dr. Kern († 16.10.1995) - von Kennern der Materie für den Nobelpreis für Medizin
nominiert - blieb eine entsprechende Anerkennung dennoch vorenthalten. Er durfte
leider auch nicht mehr in vollem Umfang erleben, was dann internationale
Arbeitsgruppen um Schneider/Schoner und Kawamura/Nakanishi bewiesen:
g-Strophanthin ist im tierischen wie menschlichen Körpergewebe
enthalten
(bevorratet in der Zona fasciculata der Nebenniere und offenbar im
Hypothalamus)
So isolierten Hamlyn et al. 1991 (Nachweis durch Massenspektroskopie) aus
menschlichem Blutplasma eine als g-Strophanthin (Ouabain) erachtete Substanz, die
dann 1998 von der Giessener Arbeitsgruppe um Prof. Schoner als dem g-
Strophanthin identische Substanz identifiziert wurde - bestätigt 1999 durch eine
konkurrierende Arbeitsgruppe [5], [6], [7]. Ob allerdings das pflanzliche und humane
g-Strophanthin eine absolut identische Konfiguration haben, wird neuerdings
diskutiert: möglich wäre, dass die OH-Gruppe am C11 beta- statt alpha-ständig wäre.
Damit aber nicht genug! Zunächst im Hundeversuch, dann am Menschen wies Prof.
Schoner /Universität Gießen von 1999 -2003 nach, dass g-Strophanthin sogar ein
körpereigenes (endogenes) Kreislaufhormon ist, das bei körperlicher Belastung
bedarfsgerecht in gleichsam therapeutischer Dosierung bereitgestellt wird [8].
Strophanthin ist ein Hormon wie etwa Insulin!
Wie die Therapieerfolge und das Wissen um die Stimulierung der Natrium-Kalium-
Pumpe durch physiologische Konzentrationen von g-Strophanthin beweisen,
unterstützt somit Strophanthin den Stoffwechsel des Herzens und schützt es bei
Belastung.
Die aus diesen Untersuchungen resultierenden, 2003 veröffentlichten Messwerte
(hier nur die der Humanversuche) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die
Angaben der Literatur zur Konzentration wurden dabei zur Verdeutlichung in
absolute Wirkmengen umgerechnet. Sie zeigen, dass der gesunde Körper mit einer
gleichen Wirkstoffmenge operiert, wie sie beispielsweise in der intravenösen
Therapieanwendung üblich ist.
Blutwirkspiegel von g-Strophanthin ( = Ouabain)
Art der g-
Strophanthingabe
Blutkonzentration
g-Strophanthin (μg/l)
Gesamtmenge in 5 l Blut
(mg Stroph. = 1000 μg)
6 mg perlingual
(Strodival Zerbeißkapsel)
2,5 - 5 # 0,013 - 0,025 #
0,25 mg intravenös max. 50 #, rasch abfallend max. 0,25 # (nur 1.
Minute)
ohne Gabe/Ruhe Sportler
(Durchschnitt 50
Probanden)
ca. 1,83 *
(= 2,5 nmol/l * )
(Durchschnitt 50
Probanden *)
ca. 0,009 *
(Durchschnitt 50)
(Einzelwerte auch nahe
0**)
ohne Gabe/Last Sportler
(nach 15 min Belastung *)
ca. 62,7
(= 86 nmol/l+/- 27 nmol/l *)
(Durchschnitt 50
Probanden *)
ca. 0,314
(0,21-0,41)
(Durchschnitt 50
Probanden)
* Mitteilung Prof. W.Schoner/Universität Gießen vom 30.9.02 via E-Mail. Publikation:
[8], Zusammenarbeit mit Uni Tübingen und Uni Köln: Mittelwert 50 Sportler, sofort
nach 15 min Kreislaufbelastung.**
** Andere Autoren ermittelten vorab bei gesunden Personen eine geringere
Ruhemenge von nur 0,16 - 0,7 nMol/l = 0,0006 - 0,0025 mg in 5 l Blut [9].
# # aus Strophanthin-Report, - http://www.melhorn.de/Strophanthin/ - Abschnitte 2.11 +
2.12, Originalquelle s. [18]
Anmerkung zur Tabelle: Die Strophanthin-Blutkonzentrationen bei perlingualer
Resorption übersteigen zwar deutlich den Normalpegel, erreichen jedoch nicht die
Konzentrationsspitzen intravenöser Applikation bzw. endokriner Ausschüttung,
obwohl die Wirkung perlingualen Strophanthins selbst beim Herzinfarkt dennoch sehr
überzeugend ist. Prof. Schoner stellte bei seinen Versuchen mit Sportlern - nach 15-
minütiger Belastung - in der Ruhezeit ein Abfallen der Strophanthinkonzentration mit
einer Halbwertszeit von etwa 2 Minuten fest. Die im Vergleich zur i.V.-Gabe
geringeren Konzentrationen von 2,5 -5 μg/l können einleuchtend so erklärt werden,
dass während und nach der perlingualen Resorptionsphase von etwa 10 min der
Wirkstoff beim Übertritt von der Mundschleimhaut in tiefere Gewebe und Blut
zeitgleich verteilt und in anderen Geweben gespeichert wird.
Die berechnete Strophanthin-Menge von 0,31 +/- 0,1 mg (0,21-0,41 mg) ist allerdings
nur die punktuelle Spitzenkonzentration im Blut und keineswegs die insgesamt
ausgeschüttete. Die tatsächliche Menge ausgeschütteten Strophanthins ist - z. B. bei
15-minütiger intensiver Kreislaufbelastung - vermutlich deutlich höher. Parallel zur
Freisetzung von Strophanthin erfolgt - unwesentlich zeitverzögert - nämlich die
Bindung des Hormons an Rezeptoren in Blut und Geweben, z.B. an den Na-KPumpen
der Zellen.
Erfahrungen mit intravenöser Strophanthin-Applikation in der Herztherapie zielen auf
Dosierungen von 0,125 bis max. 0,50 mg . Dabei gilt: Vorsicht bei hoher Dosierung!
Diese ist eher zu meiden! Vielmehr ist möglichst langsam - z.B. innerhalb von 2 min -
zu injizieren, um die Spitzenkonzentration nicht zu sehr hoch schnellen zu lassen.
Wirkspiegel und -mengen von endokriner (körpereigen aus Speichergeweben frei
gesetzter) und intravenöser Strophanthin-Bereitstellung sind insofern durchaus
vergleichbar.
Die Spitzenkonzentration an Strophanthin und die Dauer der Ausschüttung
entscheiden darüber, wie stark die Herzmuskelzelle mit Strophanthin angereichert
wird - muss diese doch mit anderen Rezeptoren konkurrieren.
Interessant ist ein an Diagrammen ersichtliches Detail der ersten Schoner-Studie, wo
mit beginnender Strophanthin-Ausschüttung (Spitzenwert nach 10 min), ein zunächst
hochgeschnellter Puls und Blutdruck wieder absinken - und dies trotz
gleichbleibender Belastung [10]!
Auf eines möchte ich hinweisen:
Die oben tabellierte Ausschüttung des körpereigenen (endogenen) Kreislaufhormons
g-Strophanthin gilt offenbar nur für den gesunden Menschen! Der Herzkranke muss
diese heilende Eigenausschüttung an Strophanthin wohl entbehren, sei es, dass die
körpereigene Produktion und Speicherung erschöpft ist, oder weil die
Voraussetzungen für eine Freisetzung des Strophanthins bei Körperbelastung nicht
gegeben sind.
In dem Zusammenhang muss angesichts des Umstandes, dass heute die meisten
Herzkranken u.a. ß-Rezeptorenblocker und ACE-Hemmer verordnet bekommen, ein
Weiteres notwendig gesehen werden:
Im Tierversuch zeigte sich , dass der Hund seine Fähigkeit verliert, bei
Kreislaufbelastung Strophanthin auszuschütten, nachdem er vorab 3
Wochen mit solchen Medikamenten behandelt wurde [8].
Dies wirft für mich die Frage auf, ob dies beim Menschen nicht ebenso der Fall ist!
Es würde jedenfalls bedeuten, dass mit ß-Blockern bzw. ACE-Hemmern
dauerbehandelte Herzpatienten die Fähigkeit einbüßen, sich durch körperliche
Betätigung (z.B. Spaziergänge ab 45 min oder langsam gesteigertes Jogging von 30
min) selbst dadurch "therapieren" zu können, dass der Körper entspannt und
körpereigen Strophanthin ausschüttet. Ein erstes Fallbeispiel festigt diese
Vermutung, siehe http://www.dr-schnitzer.de/forum-betablocker-leistungskillerwm.
html . Im übrigen senkt eine Gabe von Strophanthin im Blut das Stresshormon
Angiotensinogen II und wirkt insoweit wie ein ACE-Hemmer [11].
Durchaus mag auch Stress ein Grund für eine gehemmte Eigenausschüttung von
Strophanthin bei körperlicher Belastung sein. Die Stresshormone Angiotensinogen II
und Adrenalin wirken angeblich auch auf die Strophanthin frei setzende
Nebennierenrinde, wobei durch ständige Stimulierung womöglich sogar die
Speichervorräte an Strophanthin erschöpft werden. Schon der Physiologe und
Herzmediziner Prof. Hans Schaefer benannte jedenfalls die Übererregtheit des
Sympathikus als eigentliche Ursache für Herzinsuffizienzen.
Stressentstehung ist sehr häufig mit dem sog. A-Typ-Verhaltensmuster verbunden.
Friedman und Rosenman beobachteten [12], dass der sog. 'A-Typ' - jener Patient,
der sich durch sein 'A-Typ' genanntes Verhalten' selbst Stress erzeugt - geradezu
prädestiniert für einen Herzinfarkt ist, denn Stresshormone (z.B. Adrenalin) bewirken
einen starken Säureschub im Organismus [13].
Ein saures Milieu stimuliert jedenfalls den Sympathikus und versetzt den Körper auch
dann in Erregung, wenn dafür kein erkennbarer Grund vorliegt [14]. Bei gesunder
Ernährung, hinreichender Bewegung und B-Typ-Verhalten - solches, bei dem der
Patient ganz bewusst Stress vermeidet - wird sich demgegenüber in der aktiven
Tageszeit ein Urin-pH-Wert von 6,8 -7,5 einstellen.
Andererseits führt unsere Durchschnittskost, mit ihrem hohem Anteil an tierischem
Eiweiß, zu einem latenten Säureüberschuss in den Geweben (tgl. ca. 65 mEq
Säureüberschuss, wozu 5,46 g Natron zur Neutralisation nötig wären). Auch diese
Übersäuerung bewirkt eine Übererregheit des Sympathikus.
Solche Übersäuerung überträgt sich bis auf die Herzmuskelzellen. Besonders anfällig
sind dabei die LIS (Linksinnenschichten), da - im Pump-Rhythmus des Herzens -
während des Zusammenpressen des Herzmuskels zum Aufbau des Kreislaufdruckes
( Systole ) ein langer Durchblutungsstopp entsteht. Dieser Stopp würde den
Stoffwechselaustausch der Zelle vermindern und damit auch die pH-Wert-
Regulierung. Um dies wiederum zu verhindern, müssen die in großer Zahl
vorhandenen Na-K-Pumpen der Herzzelle optimal arbeiten, um dennoch einen
ausgewogenen Stoffwechsel aufrecht zu halten. Sie übernehmen neben anderen
Aufgaben auch "die Regulation des intrazellulären pH-Wertes" [15].
An dieser Stelle ist auch der Wirkschwerpunkt von Strophanthin zu sehen - was
allerdings beharrlich bis in die aktuellste Literatur hinein missachtet wird. Dort wird
behauptet, Strophanthin hemme die Na-K-Pumpen, was in Wahrheit aber nur für
sehr hohe toxische Konzentrationen gilt.
Tatsächlich wirkt Strophanthin bei den im Organismus endokrin auftretenden,
physiologischen Konzentrationen (ebenso wie bei therapeutisch zugeführten
Mengen) als ausgesprochener Stimulator der Na-K-Pumpen, wie die
Literatursichtung des Autors R.-J. Petry in "Strophanthin - Die Fehlbeurteilung eines
außergewöhnlichen Medikaments, 2003" (1380 Literaturstellen) belegt. In seiner
Abschiedsvorlesung vom 22.07.2003 [16] stellte dies - entgegen früherer Aussagen -
auch Prof. Schoner fest.
Zweifelsohne ist bei der Entgleisung des Herzstoffwechsels und zellulärer Anhäufung
saurer Schlackenstoffe - dies ist nach der myokardiogenen Hypothese die
tatsächliche Infarktursache! - eben diese Eigenschaft des Strophanthins zu einer
Aktivierung der zellulären Na-K-Pumpen maßgeblich geeignet, die erlahmende,
kriselnde Zellfunktion stoffwechselmäßig wieder in Schwung zu bringen und so den
Zell-pH-Wert wieder zu normalisieren (im Tierversuch bewiesen von Prof. von
Ardenne 1970, [17]).
Dadurch erhalten die Erythrozyten (rote Blutkörperchen mit einem Durchmesser von
8 μm), die sich im sauren Milieu nicht mehr so weit verformen können, dass sie etwa
noch durch 3 μm -Kapillaren kommen, wieder ihre Beweglichkeit zurück - siehe
Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/.
Strophanthin verbessert also durch Entsäuerung nicht nur die Sauerstoffversorgung
der Herzmuskelzellen, sondern auch ganz allgemein die Sauerstoffversorgung, da
durch die strophanthinbedingte Stimulation ihrer Na-K-Pumpen die Erythrozyten
weniger Natrium enthalten - damit auch weniger Wasser - und sich aufgrund ihres
weniger prallen Zustandes leichter verformen.
Zusammenfassung und Schlussfolgerung:
Heute wird als Grund einer Entstehung von Herzkrankheiten die Übererregtheit des
Sympathikus angesehen. Dieser wird durch Strophanthin, basische Kost
(Vollwertkost, wenig tierisches Eiweiß), Entsäuerungsmittel und das genannte 'BTyp-
Verhalten' gedämpft.
Der Wirkstoff g-Strophanthin - zuvor nur aus den Pflanzen bekannt - wurde heute
auch im menschlichen Organismus als körpereigenes Hormon gefunden, und dies in
der Wirkmenge, wie sie seit 100 Jahren in der Erfahrungsheilkunde erfolgreich
gegeben wird.
Strophanthin ist daher - so schon die Worte von Prof. Edens aus dem Jahre 1928 -
ein Segen für die Herzmedizin und
seine Verweigerung ein ärztlicher Kunstfehler!
Um so drängender stellt sich die Frage, ob es dem behandelnden Arzt
zusteht, das Arzneimittel Strophanthin vorzuenthalten oder gar zu
verweigern!
Meines Erachtens: Nein !
Denn wer würde vergleichsweise einem Diabetiker
heute das Hormon Insulin verweigern ?
Eine allgemeine Anwendung von Strophanthin scheitert allerdings daran, dass es
viele Mediziner nicht zu verschreiben wagen. Sie wissen es nicht besser, nachdem
ihnen von der Hochschullehre seit Beginn der siebziger Jahre der tatsächliche
Wissensstand nicht korrekt vermittelt wird. Mit Erkennen der Hormonfunktion von
Strophanthin ist allerdings eine Neubewertung unerlässlich, die vor allem die
gewaltigen Erfolge der Erfahrungsheilkunde berücksichtigen muss.
Aus meiner Sicht hat es jedenfalls höchste Priorität, Strophanthin dem
Arzneimittelmarkt zu erhalten, nachdem es - von 1987 noch vier hoch dosierten
Präparaten! - heute nur noch eines gibt.
Noch sinnvoller wäre es allerdings, die heute bestehende Rezeptpflicht für orales g-
Strophanthin wieder aufzuheben, da für sie ohnehin nie ein wirklicher therapeutischer
Grund gegeben war.
21.12.2005
Literaturhinweise:
[1] H. Rein, "Über ein Regulationssystem Milz-Leber für den oxidativen Stoffwechsel
der Körpergewebe und besonders des Herzens - Die Naturwissenschaften 36, 233
und 260, Jg.1949
[2] J.Leuschner & A.Winkler (Hamburg): Toxicological studies with ouabain. Naunyn-
Schmiedeberg´s Arch Pharmacol 363 (4) Suppl.: 139, abstract 544, 2001
[3] A.Garbe & H.Nowak: Zur Pharmakokinetik des Peruvosid. Arzneiml-Forsch 18
(1968) 1597
[4] www.infarctcombat.org/
[5] Hamlyn, J.M., et al., Proc. Natl. Acad. Sci. 88 (1991) 6259-6263
[6] Schneider, R., et al., J. Biol. Chem. 273 (1998), 784-792
[7] Kawamura,A., Guo,J.,Itagaki, Y., Bell, C., Wang, Y., Haupert, J., Garner, T.,
Magil, S., Gallagher, R.T., Berova, N. & Nakanishi, K. (1999) On the structure of
endogenous ouabain, Proc. Natl Acad. Sci. USA 96, 6654-6659.
[8] Schoner, W., et al., Ann.N.Y.Acad.Sci. 986: 678-684 (2003), Ouabain as a
Mammalian Hormone
[9] Kämmerer, W., Pharmazie, www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/1999-
42/pharm5.htm , Strophanthin wirkt wie ein Hormon
[10] Antolovic, R., Schoner, W., et al., Hypertens Res Vol. 23, Suppl (2000), S93 -
S98, Endogenous Ouabain and Its Binding Globulin: Effects of Physical Exercise and
Study on the Globulin's Tissue Distribution
[11] Grant B.Pidgeon, A.Mark Richards, M.Gary Nicholls, Chris J.Charles, Miriam
T.Rademaker, Kelvin L.Lynn, Ross R.Bailey, Lynley K.Lewis & Tim G.Yandle
(Christchurch / Neuseeland): Chronic ouabain infusion does not cause hypertension
in sheep. Am J Physiol 270: E 386-E 392, 1996
[12] Friedman and Rosenman , A-Type Behaviour and Your Heart", Verlag A. Knopf,
N.Y.1974, deutsche Version: Der A-Typ und der B-Typ, Rowohlt-Verlag, 1975
[13] www.sanum.de , Sanum-Post 60/2002, 14-19, Referat "Zivilisationskrankheit
Stress", N. Naujocks, Verweis auf Jentschura/Lohkämper, Hormone sind
Säurebildner
[14] http://www.naturkost.de/schrotundkorn/1999/sk9909e2.htm , Hans Krautstein,
"Wieviel Säure verträgt der Mensch?"
[15] http://www.vetmed.uni-giessen.de/biochem/schoner/schoner.html Prof. W.
Schoner, "Hormonelle Regulation und Mechanismus der Natriumpumpe der
Zellmembran von Säugerzellen",
[16] www.vetmed.unigiessen.
de/biochem/schoner/Abschiedsvorlesung/Abschiedsvorlesung.html
<http://www.vetmed.unigiessen.
de/biochem/schoner/Abschiedsvorlesung/Abschiedsvorlesung.html> ,
Schoner, W., 22.07.2003, Dias 5, 6, 25
[17] von Ardenne, M., Kern, B., Herzinfarkt als lysosomale Zytolyse-Kettenreaktion.
Das Deutsche Gesundheitswesen, 1971, S. 1769. Bestätigung und weitere
Aufklärung der Myokardiogenie von Infarkten, des Perrosionsprinzips der
Strophanthin-Schutzwirkung usw. durch biologische Grundlagenforschung.
[18] H.P.Erdle, K.D.Schultz, E.Wetzel und F.Gross (Heidelberg): Resorption und
Ausscheidung von g-Strophanthin nach intravenöser und perlingualer Gabe. Dtsch
Med Wochschr 104: 976-979, 1979
Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall'http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
-
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel - http://www.melhorn.de
Anfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.r.er.pol
Das Besondere an der obigen Arbeit ist, dass zwar die Gruppen um Hamlyn et al.
bereits 1991 eine für g-Strophanthin (Ouabain) gehaltene Substanz fanden, die dann
1998 endgültig von der Giessener Arbeitsgruppe um Prof. Schoner als dem
Strophanthin identische Substanz identifiziert wurde - was 1999 durch eine
konkurrierende Arbeitsgruppe [5], [6], [7] bestätigt wurde - aber keiner offenbar weiter
zu denken wagte und Schlüsse zu ziehen.
Dies blieb meines Wissens dem Autor des obigen Artikels, dem Chemiker Dr. Rainer
Moser vorbehalten, der erstmals veröffentlichte, dass Strophanthin bei Belastung in
therapeutisch eingesetzter Menge auch körpereigen hergestellt wird und insoweit ein
Hormon ist, wie etwa Insulin.
Nun ist andererseits nicht davon auszugehen, dass keiner dieser Forscher die
geistige Kapazität besaß wie Dr. Moser, der sich neigungsmäßig für Strophanthin
interessiert und im Internet nachgeforscht hatte.
Auch unterstelle ich gewiss lebensnah, dass ein Wissenschaftler, der sich der Mühe
und dem Aufwand solcher Versuche unterzieht, gewiss auch die Zeit hat, darüber
nachzudenken, wie anschließend seine Ergebnisse zu interpretieren sind.
An dieser Stelle schwiegen die Forscher aber nun. Offenbar hatten sie etwas
gefunden, was niemand finden wollte
(sollte )!
So fiel es einem medizinischen Außenseiter zu, diese Forschung sachgerecht zu
interpretieren. Dabei war es nur Folge seiner Lebensgeschichte als Betroffener, dass
sich Dr. Rainer Moser überhaupt mit dieser Problematik näher befasst hatte und
dann auch in der Lage war, fachfremd zu urteilen.. Das Kartell des Schweigens hätte
sonst gehalten - und das wirft auf die daran beteiligten Ärzte ein denkwürdiges Licht.
Sonst wäre schließlich der jahrzehntelange Kampf der Schulmedizin gegen Dr.
Berthold Kern und die orale Strophanthintherapie vergeblich gewesen!
In dem Zusammenhang wäre dann allerdings wohl auch hinterfragt worden, warum in
den 1970-er Jahren - auf fragwürdiger Wissenschaftsbasis - vom Bundesinstitut für
Arzneimittelforschung und Medizinprodukte ( BfArM ), zum gesundheitlichen
Schaden von inzwischen Hunderttausenden, der Wirkstoff Strophanthin unter
Verschreibungspflicht gestellt wurde. Damit wäre also früher diskutiert worden, dass
sich das BfArM zu 70 Prozent aus Gebühren der Pharmaindustrie finanziert und
Strophanthin vom BfArM nach allem offenbar deshalb aus dem Markt gedrängt
werden sollte und wurde, weil es den wirtschaftlichen Interessen der
Großpharmaindusrie am Gesundheitsmarkt für Herz-/Kreislaufbeschwerden
entgegen steht.
In dem Artikel "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall" -
http://www.melhorn.de/Herzinfakt - wird die Problematik von Herzinfarkt und
Schlaganfall ausführlich besprochen. Darunter auch, welchen Stellenwert bei
Herzkrankheiten bis hin zum Herzinfarkt Strophanthin von etwa 1890 bis zum Jahre
1970 vor allem auch in der sog. Schulmedizin hatte und welche, allein
gewinnorientierten Überlegungen trotzdem dazu führten, dieses wichtige Herzmittel -
das therapeutisch bislang durch nichts Gleichwertiges ersetzt werden konnte - durch
gezielte Falschinformation der Ärzteschaft wie der Kranken aus dem Medizinmarkt zu
drängen.
Wer die Geschichte des wirtschaftlichen Aufstiegs der weltweiten Pharmakonzerne
kennt, weiß auch, dass Strophanthin als Herzmedikament dabei dasselbe Schicksal
ereilte, wie andere, hoch wirksame Medikamente - etwa auch B 17 in der
Krebstherapie. Ihnen allen ist gemein, dass es sich jeweils um pflanzliche Mittel
handelte, die mit ihren unstrittigen, therapeutischen Erfolgen deshalb für die
Pharmaindustrie 'gefährlich' waren, weil ihre Inhaltsstoffe nicht oder nicht mehr mehr
zu patentieren waren. Daher wurden diese hervorragenden Wirkstoffe über willige
Schulmediziner systematisch verunglimpft, Wissenschaftler wurden teilweise sogar
'gekauft', um Unwahrheiten mit teils mehr als fragwürdigen Studien zu untermauern,
nur um dadurch die zwar weniger wirksamen, aber patent- und damit
gewinngeschützten Mittel der Pharmabranche zu fördern.
Es wird heute in Wahrheit also nicht der medizinische Fortschritt
gefördert, sondern der wirtschaftliche Gewinn der
Pharmaindustrie.
Dieser Trend besteht verstärkt etwa seit dem Jahre 1970 und die bundesdeutsche
Politik fördert dies durch das Arzneimittelgesetz - wie etwa mit der 10.Novelle des
Arzneimittelgesetzes - nur um die Pharmaindustrie und deren Gewinne gezielt zu
begünstigen.
Der Patient bleibt dabei zwar auf der Strecke, aber wen kümmert das schon. Etwa in
der BRD ist die Pharmalobby inzwischen so mächtig, dass etwa der ehemalige
Gesundheitsminister Seehofer ( CSU ) dies inzwischen sogar öffentlich einräumte. Im
Gegenzug werden die Betroffenen mittels Werbung u.a. in Millionenhöhe bewusst
verdummt - und es wird sich daran wohl auf lange Zeit nichts ändern.
Wer sich über Schlaganfall und Herzinfarkt bezw Herzbeschwerden informieren will,
sollte daher notwendig den Artikel "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall" -
http://www.melhorn.de/Herzinfakt - zur Kenntnis nehmen, denn der Skandal um
Strophanthin ist nur ein Teil der 'unendlichen' Geschichte um die Fehlentwicklung in
der heutigen Medizin. Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Wissenschaft von der
Wirtschaft beweist nämlich, dass es mit der Freiheit von Forschung und Lehre
jedenfalls dann nicht weit her ist, wenn beides dem Willen der Wirtschaftsmächtigen
zuwider läuft. Dann wird offenbar auch tot geschwiegen und/oder vertuscht und - weil
es die Politik so am wenigsten Geld kostet - von der Politik auch noch mitgetragen
Das Geschehen um Strophanthin ist somit nicht nur ein Wirtschafts- und Politkrimi ,
sondern gerade für die sog. Hochschulmedizin, die doch so viel auf sich hält, gewiss
auch ein 'Armutszeugnis' der besonderen Art.
Mir wird vor diesem Hintergrund allerdings heute nachvollziehbar, warum Prof.
Schoner auf meine Bitte mit gelinder Empörung ob solcher Zumutung reagierte,
seine Erkenntnisse doch auch auf meiner Homepage über Strophanthin zu
veröffentlichen. Veröffentlicht er doch nur in den 'geziemenden', hochrangigen
Ärztepublikationen. Nur diese bringen schließlich wissenschaftlichen Ruhm, alles
andere allenfalls Schwierigkeiten.
Erstaunlich allerdings, dass sich der medizinische Wissenschaftsapparat - immer um
seriöse Themen für Doktorarbeiten verlegen, wie die lange Liste manchmal eher
lächerlicher Doktorarbeiten belegt - dieses Themenkomplexes bislang nicht näher
annahm. Das war ihm ersichtlich 'von oben' verboten, denn der Hippokratische Eid
mit seiner geistigen Unterwerfungsklausel unter die Vorgaben der jeweils
Wissenschaftsmächtigen - siehe
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htm#461
- verbannte solche
Forschung offenbar aus der Hochschule.
Es ist vor diesen Zwängen innerhalb der Wissenschaft zu sehen, dass es jetwa dem
Chemiker Dr. Rainer Moser vorbehalten blieb darauf hinzuweisen, dass - gemäß
Versuchen an Hunden - ein Hund nach 3-wöchiger Verabreichung von ß-
Rezeptorenblockern und ACE-Hemmern die Fähigkeit verliert, bei Kreislaufbelastung
noch Strophanthin selbst auszuschütten [8].
Wie Dr. Moser vorsichtig formuliert, könnte dies jedoch bedeuten, dass diese - heute
breit eingesetzten - Wirkstoffe in ß-Rezeptorenblockern und ACE-Hemmern wohl in
gleicher Weise gegen den Menschen wirken. Durch solche Medikamente verliert der
menschliche Körper möglicherweise ebenfalls die Fähigkeit, sich vor einem
Herzinfarkt oder auch verschiedensten Herzbeschwerden noch selbst durch die
Herrstellung von Strophanthin schützen zu können. Davon ist aber wohl deshalb
auszugehen, weil der Hund nun mal nicht grundlos in der Wissenschaft als
'Vorstadium' des Menschenversuches eingesetzt wird.
M.E bedeutet das, diese millionenfach eingesetzten und extrem
teuren Blutdrucksenker sind möglicherweise für den Menschen
nachteilig , weil sie seinen Körper daran hindern, sein
Strophanthin für den eigenen Notfall selbst herzustellen.
Sind ß-Rezeptorenblocker und ACE-Hemmer also insgeheim
vielleicht sogar Wegbereiter des Herzinfarktes?
Man geht als Laie gewiss davon aus, dass solche Fragen die Medizin beschäftigen
sollten. M.E. sollte es jedem Forscher eine Verpflichtung sein, dies unbedingt
abzuklären. Schließlich gibt es allein in der BRD jährlich rund 80 000 Infarkttote und
ein großer Teil von ihnen wurde zuvor und nachher mit diesen Wirkstoffgruppen
behandelt - angeblich um Herz-/Kreislaufschäden vorzubeugen oder solche gar zu
heilen.
Aber es wird hartnäckig nicht geforscht, weil unsere bevölkerungsfeindlicheheute Forschung in der Regel durch die Industrie bezahlen lässt.
Forschungspolitik
Aber die mächtige Phalanx der Großpharmaindustrie hält ihre Kassen für solche
'Forschung' natürlich unbarmherzig geschlossen. Schließlich geht es um ihre
Milliardengewinne.
18.11.04